100 Jahre politischer Mord

In Kooperation mit Libellus – Wissenschaftlicher Dienst, JenaKultur, dem Kunstfest Weimar sowie der Initiative „Kein Schlussstrich! Jena und der NSU-Komplex“ veranstaltete die Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte am 26. August um 19 Uhr im Jenaer TRAFO eine Podiumsdiskussion.

Die Rahmenveranstaltung zur von Dr. Christian Faludi kuratierten Sonderausstellung „Gegenrevolution 1920. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch in Mitteldeutschland“ im Stadtmuseum Jena stand unter dem Titel „100 Jahre politischer Mord“ und nahm sich der Ereignisgeschichte im unmittelbaren Nachgang des Staatsstreiches von 1920 an. Zugleich schlug die Podiumsdiskussion den Bogen in die Gegenwart, indem die Teilnehmenden ergründeten, inwiefern die politischen Morde ab den Jahren 1921 (Matthias Erzberger) und 1922 (Walther Rathenau) mit denen der jüngeren Vergangenheit in Beziehung stehen.

Den Einführungsvortrag hielt der Potsdamer Historiker Prof. Dr. Martin Sabrow vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung. Mit ihm auf dem Podium saßen Dr. Susanne Kaiser, die jüngst über zum Thema „Politische Männlichkeit“ publiziert hat, sowie Dr. Christian Faludi, der Kurator der Ausstellung im Stadtmuseum und Weimarer Projektleiter der GEDG. Moderiert wurde der Abend von Dr. Andreas Braune.

Die Veranstaltung ist Teil der stadtgesellschaftlichen Aktivitäten „Kein Schlussstrich! Jena und der NSU-Komplex“. Das vollständige Programm ist einsehbar unter: www.kein-schlussstrich-jena.de


Die Bilder vom Abend

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  • Client Libellus - Wissenschaftlicher Dienst, JenaKultur, Kunstfest Weimar, Forschungsstelle Weimarer Republik, Weimarer Republik e.V.
  • Date 26. August 2021
  • Tags Veranstaltung
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