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„Dorfkultur“ – Einblicke in den Thementag in Oßmannstedt

Im September fand im Rahmen unseres Projekts „UM/BRUCH – Transformationsgesellschaft Ost 1989–1994“ der Thementag „Dorfkultur“ in Oßmannstedt statt. In zwei Veranstaltungen widmeten wir uns der Entwicklung des ländlichen Raums, der Transformation seit 1989 und der Bedeutung von Kulturorten für die Dorfgemeinschaft.

Podiumsdiskussion im Wielandgut

Den Auftakt bildete ein Gespräch auf dem Wielandgut: Lothar Ehrlich, Juliane Stückrad und Kathrin Bamberg diskutierten über den Wandel Oßmannstedts seit der Wende, die Relevanz lokaler Vereinsstrukturen sowie die Zukunft von Dorf-Kulturorten. Im Anschluss nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, sich bei Getränken und Thüringer Bratwurst weiter auszutauschen.

Erzählcafé in der Ilmklause

Gemeinsam mit dem Institut für Graue Energie (Fridtjof Florian Dossin) luden wir zudem zu einem Erzählcafé in die historische Ilmklause ein. Bei Kaffee, Kuchen und abendlicher Bratwurst blickten die Gäste anhand von Zeitzeugnis-Bildern auf die Umbruchszeit im Dorf und die damalige Kneipenkultur zurück. Die Fotos luden zu lebhaften Gesprächen und zum Teilen persönlicher Erinnerungen ein.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden, Kooperationspartnern und Gästen für ihr Kommen und die wertvollen Beiträge!

Das Projekt „UM/BRUCH – Transformationsgesellschaft Ost 1989–1994“ ist eine Initiative der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte (GEDG) und wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland.