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Rückblick: Thementag „Umweltbewegung“ in Großhennersdorf

Anfang September fand im Rahmen unseres Projekts „UM/BRUCH – Transformationsgesellschaft Ost 1989–1994“ der Thementag „Umweltbewegung“ in Großhennersdorf statt. Wir widmeten uns der Geschichte des Umweltaktivismus, den Folgen des Braunkohleabbaus in der Lausitz und der Rolle der DDR-Opposition während der Transformationszeit.

Filmvorführung und Podiumsdiskussion im Kunstbauerkino

Den Auftakt bildete die Vorführung des Dokuments „Die Schmerzen der Lausitz“ von Peter Rocha im Kunstbauerkino. Auf dem anschließenden Podium diskutierten Andreas Schönfelder (Umweltbibliothek Großhennersdorf) und Robert Lorenz (Sorbisches Institut) unter der Moderation von Liane von Billerbeck gemeinsam mit dem Publikum. Im Zentrum des Gesprächs standen die gravierenden Folgen des Braunkohletagebaus, die Umweltverschmutzung in der Region sowie der damit verbundene Rückgang der sorbischen Kultur.

Erzählcafé im Innenhof der Umweltbibliothek

Im Anschluss setzte sich der Austausch im Innenhof der Umweltbibliothek fort. Bei Kaffee und Gesprächen tauschten sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen eines Erzählcafés über die tiefgreifenden energiepolitischen Einschnitte der Transformationszeit und den Wandel des Umweltaktivismus aus.

Zeitzeugen-Interviews für die zweite Staffel „Umbruch 89–94“

Ergänzend führten wir ausführliche Interviews mit den DDR-Oppositionellen und Umweltaktivisten Andreas Schönfelder und Thomas Pilz. Sie berichteten über ihre damaligen politischen Handlungsräume – unter anderem im Neuen Forum – sowie über die gesellschaftlichen Umbrüche nach 1989. Die Interviews werden zum Jahreswechsel im Rahmen der zweiten Staffel unserer Reihe „Umbruch 89–94“ veröffentlicht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden, Gästen und Kooperationspartnern für die gelungenen Veranstaltungen und die wertvollen Beiträge!

Das Projekt „UM/BRUCH – Transformationsgesellschaft Ost 1989–1994“ ist eine Initiative der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte (GEDG) und wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland.