Am 9. November 2026 eröffnet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Deutschen Nationaltheater das 6. Weimarer Forum für Erinnungskultur mit einer erinnerungspolitischen Rede über:
Die Zukunft der Erinnerung
Wie geht Deutschland mit seiner Vergangenheit um? Demographie, Polarisierung und technischer Wandel fordern uns heraus. Unsere Gesellschaft wird vielfältiger, das schafft neue Perspektiven auf das Gestern. Zugleich steht die demokratische Erinnerungskultur unter Druck, und wir erleben, wie Postkolonialismus und Nahostkonflikt polarisieren. Die Digitalisierung revolutioniert die Vermittlungsarbeit und gefährdet sie zugleich mit Fake News und Deep-fakes.
Wie gelingt ein Erinnern an Aufbrüche und Abgründe in der deutschen Geschichte, das sich nicht in Ritualen erschöpft, sondern Wissen vermittelt, Urteilsvermögen schafft und damit unsere Demokratie und die Achtung der Menschenwürde aller stärkt?
Nach der Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier diskutieren auf dem Podium: Zsolt Balla (Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig, Militärbundesrabbiner), Ute Frevert (Direktorin em. des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und Präsidentin der Max-Weber-Stiftung), Thomas Krüger (ehem. DDR-Bürgerrechtler und Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung a.D.), Jens-Christian Wagner (Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora) und Mirjam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt). Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Shelly Kupferberg.
Anmeldung
Wir laden Sie herzlich zur Veranstaltung im großen Haus des Deutschen Nationaltheaters in Weimar ein.
Die Anmeldung erfolgt über ein Ticket-System. Sie werden auf eine externe Seite weitergeleitet.
Die Teilnahme ist kostenlos! Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich!
Mehr Informationen zum Weimarer Forum für Erinnerungskultur erhalten Sie hier: Weimarer Forum für Erinnerungskultur