UM/BRUCH 89-94

Das Projekt fragt danach, wie Menschen in Ostdeutschland zwischen 1989 und 1994 ihre Möglichkeiten der Mitgestaltung erstritten und nutzten – im gesamten Spektrum der alltäglichen Lebenswelten – und wo Grenzen, Brüche und Enttäuschungen lagen.

UM/BRUCH 89-94 versteht diese Jahre als demokratisches Lernfeld: Es geht um Aushandlungen, Interessen, Machtverschiebungen und das Ringen um Teilhabe in einer Phase tiefgreifender Umbrüche.

Im Ergebnis macht das Projekt Handlungsräume in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft im ersten Jahrfünft nach der Friedlichen Revolution sichtbar. Im Zentrum stehen Thementage an authentischen Orten: Dort verbinden wir historisches Wissen, lokale Erfahrungen und öffentliche Diskussionen.

Aus den Thementagen entstehen Podcast-Features als Kernstück unserer Medienangebote. Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen eröffnen eine erste Vertiefungsebene, in der biografische Perspektiven, Entscheidungen und Konflikte der Umbruchszeit greifbar werden. Eine zweite Ebene bilden aufgezeichnete Podien, die unterschiedliche Deutungen, Kontroversen und Erinnerungen mit Expertenwissen zusammenführen.

Alle Inhalte werden multimedial aufbereitet, nachhaltig zugänglich gemacht und für Bildung, Forschung und eine interessierte Öffentlichkeit nachnutzbar bereitgestellt.

Sämtliche Beiträge finden Sie auf der Projektwebsite: umbruch89.de.