6. Weimarer Forum für Erinnerungskultur

Die Zukunft der Erinnerung

Wie geht Deutschland mit seiner Vergangenheit um? Demographie, Polarisierung und technischer Wandel fordern uns heraus.

Unsere Gesellschaft wird vielfältiger, das schafft neue Perspektiven auf das Gestern. Zugleich steht die demokratische Erinnerungskultur unter Druck, und wir erleben, wie Postkolonialismus und Nahostkonflikt polarisieren. Die Digitalisierung revolutioniert die Vermittlungsarbeit und gefährdet sie zugleich mit Fake News und Deep-fakes.

Wie gelingt ein Erinnern an Aufbrüche und Abgründe in der deutschen Geschichte, das sich nicht in Ritualen erschöpft, sondern Wissen vermittelt, Urteilsvermögen schafft und damit unsere Demokratie und die Achtung der Menschenwürde aller stärkt?

Eröffnungsrede: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Anschließend diskutieren auf dem Podium Zsolt Balla (Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig, Militärbundesrabbiner), Ute Frevert (Direktorin em. des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und Präsidentin der Max-Weber-Stiftung), Thomas Krüger (ehem. DDR-Bürgerrechtler und Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung a.D.) und Jens-Christian Wagner (Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora), Mirjam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt).
Moderation: Shelly Kupferberg

Datum

09. November 2026

Uhrzeit
19:30
Ort
Deutsches Nationaltheater Weimar