
Im Zentrum des Wartburg-Festes der Demokratie nimmt die Abendveranstaltung jeweils in Umfeld des historischen Datums des 18. Oktober im Festsaal der Wartburg die Gegenwart in den Fokus. Den Auftakt machte im Jahr 2023 der nun ehemalige Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland mit einer programmatischen Rede, in der sich Carsten Schneider vor allem mit dem aktuellen Zustand der Erinnerungskultur in Deutschland beschäftigte und darüber zur Diskussion einlud. 2024 konnten wir den ARD-Vorsitzenden Kai Gniffke gewinnen, der über das Thema Medien im Zeitalter des globalen Wettbewerbs sprach. Zum Festakt 2025 warf die Historikerin Hedwig Richter einen Blick auf die ambivalente Geschichte des Wartburgfests und diskutierte dessen demokratiehistorische Bedeutung.

Die Festveranstaltung ist damit Teil einer Reihe, in der jährlich namhafte Rednerinnen und Redner aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Publizistik zu grundlegenden Fragen unserer Zeit Stellung nehmen und Debatten anregen, die öffentlichkeitswirksam von der Wartburg ausgehend Strahlkraft entwickeln. Zudem wollen wir den Abendvortrag künftig durch einen Tag der Demokratie bereichern, an dem zivilgesellschaftliche Institutionen gemeinsam mit der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte und der Wartburg-Stiftung Eisenach die Demokratie in unserem Land öffentlich feiern und die Identifizierung mit ihr stärken.