Student Forum on Future Democracy

Das Student Forum on Future Democracy setzt sich mit Fragen der Zukunft der Demokratie auseinander. Seit 2023 lädt die GEDG jährlich engagierte Studierende aus verschiedenen Ländern und Hintergründen nach Eisenach ein, um voneinander zu lernen und gemeinsam Visionen sowie konkrete Gestaltungsvorschläge für eine demokratische Zukunft zu entwickeln: Vor welchen Herausforderungen stehen demokratische Gesellschaften aktuell und in welche Richtung soll sich unser demokratisches Zusammenleben entwickeln? Und besonders, wie können sich junge Menschen stärker für eine stabile und inklusive demokratische Zukunft einsetzen?

Das internationale Studierendenforum ist damit ein Zentrum des transnationalen Austauschs und der gemeinschaftlichen demokratischen Zukunftsgestaltung unter dem Dach des Wartburg-Fests der Demokratie und bildet eine Plattform für den Transfer von Ideen, Erfahrungen und Perspektiven. So entfaltet das Format beispielsweise die Möglichkeit des Austauschs über Schwierigkeiten bei der Partizipation in den Heimatländern, um gemeinsam politische Fehlentwicklungen aber auch mögliche Handlungsräume zu identifizieren. Als Ergebnis verfassen die Studierenden im Rahmen des Forums die Wartburg-Erklärung zur Zukunft der Demokratie, in der sie ihre Analysen, Forderungen und Zukunftsvisionen sammeln und veröffentlichen. Einen ersten Entwurf dieser Erklärung stellen sie jeweils am Ende der Woche im historischen Festsaal der Wartburg vor interessiertem Publikum vor.

Das Student Forum on Future Democracy ist insgesamt aber nicht nur ein Ort des Austauschs, sondern auch ein Knotenpunkt der Unterstützung. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich gegenseitig zu ermutigen, zu inspirieren, zu helfen und auch langfristig mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Im Anschluss an das erste Studierendenforum 2023 gründete sich bereits ein engagiertes Alumninetzwerk, das Student Network on Future Democracy, dessen Mitglieder nicht nur die folgenden Foren mitgestalten, sondern auch die Impulse des Forums in ihre Heimatländer tragen und etwa in Form von lokalen Demokratieclubs oder internationalen Folgeprojekten die Diskussion über die Zukunft der Demokratie weiterführen.